Schulewirtschaft Roth-Schwabach
Redaktion: Detail

Regionaltagung 2018 SCHULEWIRTSCHAFT Mittelfranken

Rund 75 Vertreter/innen aus mittelfränkischen Schulen, Unternehmen und Institutionen diskutieren über Digitalisierung und deren Bedeutung für den Prozess der Berufsorientierung und die Übergänge zwischen Schule und Arbeitswelt.

In Weißenburg fand die letzte der insgesamt sieben Regionaltagungen 2018 von SCHULEWIRTSCHAFT
Bayern statt.
Die Digitalisierung schreitet weiter voran und verändert in ungeahnter Geschwindigkeit elementare Bereiche in unserem beruflichen und privaten Alltag. Die Lebenswelten der heutigen Generation sind in vielen Bereichen fundamental anders als noch vor wenigen Jahren. All diese Veränderungen betreffen auch den Prozess der Berufsorientierung und die Übergänge zwischen Schule und Arbeitswelt.
Es entstehen neue Möglichkeiten und Anforderungen an junge Menschen, Schulen, Unternehmen und Gesellschaft.
Darüber hinaus geht jede tiefgreifende Veränderung auch mit Verunsicherungen einher.
Welche Herausforderungen in der Ausbildung ergeben sich durch die Digitalisierung? Wie begegnen wir diesen Herausforderungen? Welche gestalterischen Möglichkeiten bietet der Sprung ins digitale Zeitalter und wie wollen wir sie nutzen? Das diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter des mittelfränkischen SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerks.
11 der insgesamt 15 mittelfränkischen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT waren auf der Tagung vertreten.
Highlights der Tagung:
- Impulsreferat "Digitales Lernen – Menschen stärken" von Herrn Prof. Dr. Frank Fischer von der LMU
München als Input für den diskussionsreichen Tag und den intensiven Austausch
- Auszubildende und ein HWK- und IHK-Vertreter aus der Region diskutierten in einer Dialogrunde über die Herausforderungen in der Ausbildung durch die Digitalisierung.
- Führung durch das Technologie- und Studienzentrum am kunststoffcampus bayern
- Zehn Kompetenz-Stationen am Nachmittag
Themen, zu denen an den Kompetenz-Stationen diskutiert wurde, waren unter anderen die iPad-Klasse an der Wirtschaftsschule Gunzenhausen“ sowie „Robotik und MINT-Bildung an mittelfränkischen Schulen“. Darüber hinaus stellte der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Nürnberg Mittelschule „Qualifizierte Praktika“ und „Elternpower! Eltern & Kind - gemeinsam auf dem Weg zur Ausbildung!“ vor. Das Netzwerk Berufswahl-SIEGEL berichtete vom Programm zur Förderung herausragender Berufs- und Studienorientierung.

SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Echt.Gut.Vernetzt. In SCHULEWIRTSCHAFT Bayern engagieren sich die Profis aus Schule und Wirtschaft – echt, ehrenamtlich, unabhängig und gut verankert in den Regionen. Wir bieten Formate, damit Schule und Wirtschaft voneinander profitieren können und gemeinsam Zukunft gestalten. Wir engagieren uns lokal, regional und national. 60 Jahre Erfahrung und nachhaltiges Engagement kennzeichnen unsere Arbeit. Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT ist parteipolitisch neutral. Wir handeln nach den Werten Vertrauen, Aufrichtigkeit, Transparenz, Respekt, Toleranz, Vielfalt, Qualität und Nachhaltig-keit. Das Ehrenamt bildet die wichtige Grundlage unserer Arbeit. Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Bayern ist vor Ort in 100 lokalen Arbeitskreisen organisiert. Zentrales Gremium auf Landesebene ist die Lan-desarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Bayern mit der Geschäftsstelle, die seit 1982 vom Bil-dungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. getragen wird.
Im zweijährigen Rhythmus veranstaltet SCHULEWIRTSCHAFT Bayern in jedem Regierungsbezirk Bayerns eine eintägige Regionaltagung. Teilnehmer sind die Vorsitzenden und Geschäftsführer der Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT aus dem jeweiligen Regierungsbezirk, sowie interessierte und engagierte Unterneh-mer/innen, Personalverantwortliche, Ausbilder, Schulleiter und Lehrkräfte. An den sieben Regionaltagungen nahmen insgesamt rund 650 Personen teil.